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Sonnige Aussichten gibt es nur mit diesen sieben Tipps

Sonne tut gut: Unsere Lebensfreude, unsere Abwehrkräfte und die Bildung von lebenswichtigem Vitamin D hängen von ihr ab. Kein Wunder also, dass nach dem langen Winter jeder einzelne Sonnenstrahl zählt! Ein paar heiße Fakten sollten Sie allerdings kennen.


UVA -, UVB -, Infrarot-A-Strahlen was ist der Unterschied?

Die energiereichen UVB-Strahlen dringen nur bis in die Oberhaut ein und sind dort für den Sonnenbrand, die Bräune und die Vitamin D-Synthese verantwortlich. UVA-Strahlen sind weniger energiereich, dringen aber tiefer in die Haut ein und verursachen die lichtbedingte Hautalterung. Neuere Studien zeigten, dass Infrarot-A-Strahlen tiefer als UVA- und UVB-Strahlen in die Haut eindringen und an der Bildung vermehrter freier Radikale beteiligt sind.

Wie schütze ich mich effektiv vor Sonnenbrand?

Mindestens Lichtschutzfaktor 30 auftragen, und den reichlich! Die richtige Menge für das Gesicht entspricht einem Teelöffel, für den Körper zwei Esslöffeln. Zwischen 12 und 15 Uhr ist Sonne tabu, und wenn die Haut trotz LSF Rötungen zeigt, sofort in den Schatten oder ab aufs Zimmer.

Welche Körperstellen sind besonders gefährdet?

Überall, wo die Sonne steil auftrifft, heißt es: erhöhte Brandgefahr. Alle „hervorstehenden“ Körperteile - unsere Sonnenterrassen - wie Nase, Schultern, Dekollete und Fußrücken sind den Strahlen besonders stark ausgesetzt, weshalb Sonnenschutz hier besonders wichtig ist. Scheitel und Ohren gehören da übrigens auch dazu!

Meine Tagescreme hat einen Lichtschutzfilter, wozu brauche ich dann noch ein spezielles Sonnenprodukt?

Tagescremes mit LSF schützen die Haut vor der täglichen lichtbedingten Hautalterung, denn UVA-Strahlen treffen uns auch bei Wolken oder im Winter. Sie sind weder wasser- noch abriebfest und kein Ersatz für Sonnencremes, die mit ihren ausgeklügelten Filtersystemen vor Sonnenbrand und Hautschäden schützen.

Darf ich in der Sonne Make-up tragen?

Die in der Foundation enthaltenen Pigmente wirken wie eine Schutzschicht und blocken UV-Strahlen zum Teil ab. Trotzdem sollten Sie auf Nummer sicher gehen und unter dem Make-up eine Creme mit Lichtschutz auftragen. Besser Sie greifen gleich zu einer Foundation mit Lichtschutzfaktor. Doch Vorsicht: Die meisten Make-up‘s sind nicht wasserfest, nach dem Schwimmen also unbedingt Sonnenschutz nachlegen!


Muss ich auch die Lippen vor der Sonne schützen?

Die zarte Haut der Lippen besitzt keine Hornschicht und kann kein Melanin bilden, darum ist Sonnenschutz hier besonders wichtig. Die Unterlippe ist dabei besonders sonnenbrandgefährdet, die Kontur der Oberlippe anfällig für Pigmentstörungen. Lippenpflegestifte sollten mindestens LSF 15 haben. So minimieren Sie auch das Risiko von sonnenbedingte Herpesbläschen. Und Ihr Lieblingslippenstift lässt sich problemlos darüber auftragen.

Brauchen Männer einen anderen Sonnenschutz?

Männer benötigen den gleichen LSF wie Frauen, nehmen bei cremigen Texturen aber schnell Reißaus. „Das klebt“, oder „das zieht nicht ein“, lauten die Kommentare. Fakt ist: Die stärkere Körperbehaarung erschwert das Eincremen. Darum sind Sonnensprays und fettfreie Gele die bessere Creme für ihn.


Foto: LIGNE ST BARTH

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