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Beauty Talk: LEONARD A. LAUDER

Der große Gentleman des Beauty-Business, der das Kosmetik-Imperium Estée Lauder bis 1999 geleitet hat, im Exklusiv-Gespräch mit LUDWIG BECK


Wie sah die Kosmetikindustrie aus, als Sie als junger Mann bei Estée Lauder anfingen?

Die Branche war noch ein friedliches Dorf, als ich 1958 in unsere Firma eintrat. Jeder kannte jeden. In jeder Stadt gab es ein familiengeführtes Luxusgeschäft, und wenn ich angereist kam, dann holte mich der Besitzer am Flughafen ab und nahm mich mit zu sich nach Hause.

Was sind Ihre liebsten Erinnerungen an das Familienbusiness?

Meine Mutter Estée Lauder war eine visionäre Unternehmerin und hat mich gelehrt, immer eine klare Vision zu haben. Ich glaube, das ist ein Erfolgsrezept. Das andere Credo war: Wir sind kein Familien-Business, sondern eine Familie im Business. Das heißt, es gab nie eine Unterscheidung zwischen Familienleben und Unternehmen. Zu meinen Kindheitserinnerungen gehört, dass ich geholfen habe, Cremetöpfchen zu füllen und Pakete zu packen. Heute sehe ich mit Stolz, wie mein Sohn und meine Nichten ihre Zeichen im Unternehmen setzen.

„Ich liebe Kunst, solange ich denken kann.“


Was war das Highlight Ihrer großartigen Karriere?

„Viele unterschiedliche Firmen und viele unterschiedliche Länder“, so lautete mein Mantra. In den späten 1960er-Jahren habe ich damit begonnen, verschiedene Marken, die in Konkurrenz zueinander stehen, zu installieren – quasi eine Rivalität wie die von Zwillingen aufzubauen. Neue Marken wie Clinique, Aveda, Bobbi Brown oder MAC kamen unter den Firmenschirm von Estée Lauder. Und wir expandierten in die ganze Welt. Ich bin stolz, dass unsere Produkte heute in über 150 Ländern verkauft werden.

Neben dem Beauty-Business gibt es Ihre große Leidenschaft für die Kunst. Wie begann Ihre Karriere als bedeutender Kunstsammler?

Ich liebe Kunst, solange ich denken kann. Schon in der Grundschule ging ich mehrmals die Woche ins Kino des Museum of Modern Art und bekam dabei viele außergewöhnliche Ausstellungen mit. Als Junge habe ich alte Postkarten gesammelt, dann auf der Highschool schenkte ich einen Teil davon dem New Yorker Stadtmuseum. So fing ich als Sammler an. Neben der Kunst interessiere ich mich sehr für Erziehung, Politik und Philanthropie.

Sie waren einige Male in München.  Was würden Sie unseren Lesern hier empfehlen?

Für mich ist München das junge Kultur-Herz Deutschlands und Europas! Wenn ich hier bin, muss ich unbedingt in die Pinakothek der Moderne, ein großartiges Museum.  Allein schon wegen seiner Architektur und deren Zusammenspiel mit den anderen Museen im Kunstareal ist es Wert, hier den ganzen Tag zu verbringen.

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