Newsletter
NEWSLETTER
ANMELDUNG

Erfahren Sie als Erstes von unseren aktuellen Neuheiten, exklusiven Angeboten und einzigartigen Events!




Vielen Dank für Ihr Interesse!


Um Ihre Registrierung erfolgreich abzuschließen, klicken Sie bitte auf den Link in der Bestätigungsnachricht, die wir Ihnen gerade an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse gesendet haben. Sollten Sie keine E-Mail erhalten haben, prüfen Sie bitte die Nachrichten in Ihrem Spam-Postfach.
Artikel

Artikel XY

Der Artikel wurde in Ihren Warenkorb gelegt.

Editor’s Pick: Das unstrukturierte Sakko

Giorgio Armani gilt seit den 70er Jahren als Synonym für eine neue souveräne und entspannte Eleganz in der Herrenmode. Er verzichtete bei seinen Jacketts auf alles, was bis dahin ein ordentliches Sakko für Herren ausmachte. Mit der Dekonstruktion der Herren-Jacketts ohne Inlets und ohne Schulterpolster begann die Karriere des Modeschöpfers. Hendrik Lakenberg, stellvertretender Chefredakteur des Herren-Magazins L'Officiel Hommes, hat mit dem unstrukturierten Sakko einen seiner Mode-Favoriten gefunden.  

Wie kein anderes Kleidungsstück steht das unstrukturierte Sakko für die italienische Sprezzatura: die entspannte Art, sich förmlich zu kleiden. Weltbekannt machte es Giorgio Armani. Eng verbunden mit der neapolitanischen Tradition des Tailorings trug schon der Stylegott Gianni Agnelli in den fünfziger und sechziger Jahren bevorzugt Anzüge, bei denen die Schulterpolster auf ein Minimum reduziert waren und die steife Förmlichkeit der Sprezzatura – dem italienischen und dadurch natürlich eleganteren Begriff für das angelsächsische cool – gewichen war.  

Für Schneiderfamilien wie Rubinacci oder Caraceni war der Anzug und vor allem das Sakko keine steife Businessrüstung, sondern ein Kleidungsstück, das sich dem Körper wie eine zweite Haut anpasste und die natürliche Schulter betonte, statt sie unter dicken Schaumstofflagen zu verstecken. Die neapolitanischen Schneider entrümpelten das Sakko. Sie befreiten es nicht nur von Polstern, sondern auch vom Futter und sie verkleinerten das Armloch, was mehr Bewegungsfreiheit ermöglichte. Der dadurch weich fließende Stoff führte zu einem Look, der förmlich und unangestrengt zugleich wirkte.


Das Modegenie Giorgio Armani ließ sich in den Siebzigern – so erzählt man – Anzüge in Neapel fertigen. Anfang der Achtziger trug er die neapolitanische Sprezzatura in seinen eigenen Kollektionen in die Welt. Mehr noch als die Anzüge in sogenannter Powerdressing-Manier, für die Armani in etwa zur gleichen Zeit bekannt wurde, ist das unstrukturierte Sakko durch den italienischen Designer zum Stilklassiker geworden. 

Zwingender denn je gehört es aktuell in jede wohl sortierte Garderobe eines Mannes, weil es so vielseitig ist. Es funktioniert am Wochenende zu Chino und Jeans als leichter, wärmender Überwurf, als Strickjackenersatz oder eben auch mit Krawatte und Wollhose zu offiziellen Anlässen.


Giorgio Armani variierte im Laufe der Jahre und von Kollektion zu Kollektion seine Form. Vom Einreiher zum Zweireiher mit spitzem Revers, bis hin zum aktuellen Modell, bei dem die wahre Schulter des Trägers unter dem weichen Stoff noch besser hervorkommt. Das hat übrigens nicht nur mit Entspanntheit und Bequemlichkeit zu tun, sondern auch mit Stolz, denn das unstrukturierte Sakko zelebriert die Persönlichkeit des Trägers, statt sie zu verbergen.


Die Herbstausgabe der L'Officiel Hommes unter anderem mit dem Popstar der modernen Kunst Jeff Koons und einem Made-to-Measure Spezial, das sich der traditionsreichen Handwerkskunst widmet, erhalten Sie bei uns als exklusive Zugabe* beim Einkauf in der HERRENABTEILUNG im TIEFGESCHOSS.


* solange der Vorrat reicht


Nach oben