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Musik Empfehlungen Oktober 2015

Entdecken Sie besondere Empfehlungen der Musikexperten von LUDWIG BECK: 

1. Christoph Willibald Gluck: Orfeo ed Euridice/Equilbey, Fagioli/DG-Archiv 4795315/3CD € 27,95. 2. Brew Moore: Live in Europe - 1961. Sonorama 091/CD € 18,95.

EMPFEHLUNG KLASSIK 

Christoph Willibald Gluck: Orfeo ed Euridice

Lang hat’s gedauert, bis die Major-Industrie das Stimmwunder Franco Fagioli entdeckt hat. In den Alte-Musik-Fachkreisen schon seit Jahren bekannt und geschätzt, bekommt der unvergleichliche Sänger nun langsam das Forum, das ihm gebührt . Seine Stimme ist vielleicht weltweit die derzeit außergewöhnlichste, verfügt über einen unfassbar großen Umfang vom tiefsten Baß bis zum jubelnden Diskant und eine technische Vielseitigkeit, die an Hexerei grenzt. Daß er dabei aber nicht nur eine singende Maschine ist sondern bei aller Virtuosität den Nerv der Emotion treffen kann, beweist er hier mit seiner äußerst berührenden Interpretation von Glucks Orfeo. Ein Glücksfall die übrige Besetzung unter Laurence Equilbeys sensibler Stabführung. Die Historie berichtet, wie das Publikum während der exquisiten Tonproduktion der Kastraten im 17. Jahrhundert reihenweise in verzückte Ohnmachten fiel. Franco Fagioli vermag uns mehr als einen Hauch davon zu vermitteln, was die Menschen damals empfanden. Kein Countertenor unter vielen sondern ein Gesangswunder!

Empfohlen von Paul Houtackers, Abteilung Klassische Musik

EMPFEHLUNG JAZZ 

Brew Moore: Live in Europe

Von Milton Aubrey ‚Brew‘ Moore, einem in den 50er und 60er Jahren aktiven amerikanischen Saxofonisten existieren leider nur einige wenige Studioaufnahmen. Moore wurde sehr geschätzt für seine natürliche Phrasierungskunst, seinem seelenvollen Ton und dem unnachahmlichen Swing, mit dem man wohl schon geboren sein muss. Den Spitznamen ‚Brew‘ (Gebräu) hatte er seinem ausgiebigen Alkoholzuspruch zu verdanken. Darin mag wohl auch der Grund dafür liegen, dass er trotz seines großen Talents nie wirklich Karriere machte. Er war ein unruhiger Geist, übersiedelte 1961 nach Europa und lebte in Paris, wo diese Aufnahmen entstanden sind und später in Kopenhagen, wo er sich niederließ. Mit 49 starb er bei einem Unfall, als er nach Jahren der finanziellen Engpässe eine Erbschaft feierte, die seiner Not ein Ende gesetzt hätte.

Eine Empfehlung von Ernst Nebhuth, Jazz Abteilung


1. Keith Richards: Crosseyed Heart. Virgin 4739400/CD € 17,95. 2. Giuseppe Verdi: Macbeth. Netrebko/Met/DG /2DVD € 29,95.

EMPFEHLUNG WELTMUSIK  

Keith Richards: Crosseyed Heart

Kein Zweifel! Keith Richards ist ein Urgestein der Rockmusik. Vom ersten Takt an überzeugt sein neues Album mit seiner selbstbewusst kompromisslosen, und überrumpelnden Direktheit. Das hat Biss und Drive. Die mit 70 immer noch kraftvoll strömende Energie des Unverwüstlichen, der bei seinen Drogenexzessen nach eigener Aussage immer auf höchste pharmazeutische Qualität geachtet hat, scheint ungebrochen und hat noch Perspektiven.

EMPFEHLUNG DVD  

Giuseppe Verdi: Macbeth

Seit Anna Netrebko den Wechsel ins schwerere Verdi-Fach vorgenommen hat, ist ihre Stimme noch farbenreicher und interessanter geworden. Selbstverständlich bildet sie das Zentrum dieser ansonsten mit Željko Lučić, Rene Pape und Joseph Calleja erstklassig besetzten Produktion der Metropolitan Opera, New York. Die Netrebko stürzt sich mit fast beängstigender Intensität in die Rolle der machtbesessenen Lady Macbeth und gönnt sich keine Schonung. Ihre Stimme strömt voll, süffig und in allen Lagen ausgeglichen mit beeindruckenden Spitzentönen und abgründiger Tiefe.   

Eine Empfehlung von Mathias Rammler, DVD-Disponent, Abt. Klassische Musik


1. Anne Fine: Tagebuch einer Killerkatze. Mit Mechthild Großmann/Oet0897/CD € 12,95. 2. Alejandro Zambra: Bonsai. Ungekürzte Lesung mit Christian Brückner/ parlando ISBN 978-3-941004-69-6/CD € 14,95.

EMPFEHLUNG KINDER CD  

Anne Fine: Tagebuch einer Killerkatze

Hat Kuschel, die Katze wirklich Hoppel, den Hasen der Nachbarn auf dem Gewissen? Ein schwerer Verdacht, der da auf Kuschel lastet, zumal sie oft genug stolz tote Mäuse mit nach Hause bringt. Auch der Hase ist mausetot und nun ist die Frage: wie sagen wir’s den Nachbarn? Und was tun wir mit dem toten Hasen? Eine verwicklungsreiche, vergnügliche Geschichte entspinnt sich aus diesen Gegebenheiten, bei der kräftig geknurrt, geschnurrt und miaut werden darf.

Eine Empfehlung von Margaret Herrmann, Disponentin Kinder-Hörbuch

EMPFEHLUNG HÖRBUCH

Alejandro Zambra: Bonsai

Julio liebt Emilia. Emilia liebt Julio. Beide lieben Proust, beide haben noch keine Seite Proust gelesen. In Santiago de Chile lernen sie sich während des Literaturstudiums kennen. Sie werden ein Paar, still, selbstverständlich, sie gehen auseinander, still, selbstverständlich, und Emilia stirbt. Eine simple Geschichte, die Alejandro Zambra in eine einfache und bis in jedes Wort klare Form bringt, in einem Text von kühler Distanz, der in seiner Kürze und episodischen Schönheit ganze Leben aufleuchten lässt - ein Bonsai eben.

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