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Musik Neuheiten Februar 2015

1. Ludwig van Beethoven: Sämtliche Streichquartette. Euroarts 2072668. 5 DVD € 59,95. 2. Gala Mariinsky II: Gergei/Netrebko/Domingo. Arthaus 102213. 3. Giuseppe Verdi: Rigoletto. Opernhaus Zürich. Luisi/Kurzak/Pirgu: PHR 0203. DVD € 29,95. 4. Richard Strauss: Der Rosenkavalier. Welser-Möst/WPh. Salzburger Festspiele 2014: C-major 719308. 2 DVD 35,95.

DVD-Neuheiten

Da brennt die Luft

Unter den jungen Streichquartett-Formationen ist das Belcea-Quartett zwar nicht eines der prominentesten aber ganz sicher eines der besten, wie ihre Einspielungen immer wieder verdeutlichten. Ganz besonders empfehlenswert ist dieser Mitschnitt aus einer Aufführungsserie im Wiener Konzerthaus. Beethovens sämtliche Streichquartette, wild, leidenschaftlich, kompromisslos und verstörend. Musik an der Schwelle zum Unbegreiflichen.


Mariinsky Gala, 2. Teil

550 Millionen Euro haben die Renovierungsarbeiten am St.Petersburger Mariinsky-Theater verschlungen. Es trägt den Namen der Zarengattin Maria von Hessen-Darmstadt und ist heute wie damals eine Bühne, auf der man die berühmtesten Sänger und Tänzer der Welt bewundern kann. So auch in der Eröffnungsgala vom 2. Mai 2013, als Stars wie Anna Netrebko, Placido Domingo, Olga Borodina und René Pape sich unter Valery Gergiews Stabführung die Ehre gaben.


Überaschungsdebüt

Quinn Kelsey war die Überraschung des Abends. Der hawaiianische Bariton gab mit dem Rigoletto sein Europa-Debut. Die beeindruckende Bühnenerscheinung unterstützt noch seine frei und reich strömende Stimme. Ein bemerkenswerter Sänger. Seine ‚Tochter‘ Gilda war Alexandra Kurzak, so hingegeben gesungen, dass keine Wünsche offen blieben. Samir Pirgu sang souveräne den Herzog. Fabio Luisi dirigiert mit Schwung und Finesse. Die analytisch-moderne Inszenierung bleibt Geschmackssache.


Ochs auf Lerchenau – ungekürzt!

„Der Baron von Ochs muss eine ländliche Don-Juan-Schönheit von etwa 35 Jahren sein!“ forderte Strauss schon bei der ersten Charakterisierung seiner Akteure. Dass aber mehr als 100 Jahre vergehen würden, bis diesem Wunsch entsprochen würde, hat er freilich nicht ahnen können. Bei den Salzburger Festspielen 2014 war die Rolle mit Günther Groissböck genau nach Strauss‘ Vorstellungen besetzt. Ein viriler, bäuerlicher Adeliger, etwas grobschlächtig, aber durchaus in der Lage mit dem feurigen Octavian zu konkurrieren. So erhält das Stück neue Aspekte und Sophie muss genauer hinschauen, wem sie die Hand reicht. Auch die mit kostbarem Sopran ausgestattete Krassimira Stoyanova als Marschallin erntete begeisterte Zustimmung in Harry Kupfers melancholisch die Entstehungszeit zitierender Inszenierung. Alle sonst üblichen Striche sind in dieser Produktion geöffnet. Ein ‚Director’s cut‘ sozusagen.


Thomas Piketty: Das Kapital im 21. Jahrhundert.
Gelesen von Herbert Schäfer.
7 mp3-CDs.
Der Hörverlag:
ISBN 978-3-8445-1834-4.
€ 29,95.
Thomas Piketty: Das Kapital im 21. Jahrhundert. Gelesen von Herbert Schäfer. 7 mp3-CDs. Der Hörverlag: ISBN 978-3-8445-1834-4. € 29,95.

Hörbuch-Neuheiten

Über Reichtum und Armut

Jede politische Ökonomie umkreist die Fragen nach der Evolution von Ungleichheit, der Konzentration von Wohlstand und den Chancen für ökonomisches Wachstum. Aber befriedigende Antworten gab es bislang kaum. Thomas Piketty untersucht Daten aus 20 Ländern, mit Rückgriffen bis ins 18. Jahrhundert, um die entscheidenden ökonomischen und sozialen Muster freizulegen. Seine Ergebnisse werden die Debatte verändern und setzen die Agenda für eine neue Diskussion über Wohlstand und Ungleichheit.


1. David Gazarov Trio: Bachology. Enja 9730. CD € 20,95. 2. Vijay Iyer Trio: Break Stuff. ECM 4708937. CD € 17,95. 3. Karl Ratzer Septet: Underground System. Org 9764. CD-€ 17,95. 4. Till Martin: The Gardener. Unit Records 4555. CD € 17,95.

Jazz-Neuheiten

Wachablösung

David Gazarov war wohl im rechten Moment am richtigen Ort, als er gebeten wurde, mit seinem Trio für den krankheitsbedingt ausfallenden Jaques Loussier einzuspringen. Das Publikum wusste das bis dato unbekannte Ensemble sofort fachkundig einzustufen. Bach mit Drive und Tempo, großartiger pianistischer Verve und einem satten Bass-Fundament. Was will man mehr?


Gediegen

Karl Ratzer, ehemals Kopf einer österreichischen Rock-Band  hat sich im Lauf der Jahrzehnte in seiner amerikanischen Wahlheimat zum gefragten Jazz-Gitarristen entwickelt. Die Wertschätzung, die er bei seinen amerikanischen Kollegen genießt, kommt nicht von ungefähr. Sein Stil ist eloquent, ohne farblos zu sein, seine Persönlichkeit fließt ins Musizieren, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Ratzer, der mittlerweile wieder in Wien lebt, spielt auf dieser neuen CD mit seinem prominent besetzten Septett.


Originär

Till Martin geht ganz eigene Wege. Der Münchner Musiker, Texter und Songwriter bedient sich nicht an wohlbekannten Standards, sondern vertraut seiner Intuition und läßt seine eigene kreative Kraft zirkulieren. Heraus kommt ein Klang, der fremd ist und zugleich vertraut. Gute Musik eben!


Essenziell

Nur wenige wissen, dass Vijay Iyer nicht nur ein hervorragender und eigenwilliger Jazz-Pianist ist. Er lernte schon als Dreijähriger Violine und studierte vor seiner Musikerkarriere Physik, worin er auch habilitierte, bevor seine Musiker-Karriere so viel Fahrt aufnahm, dass er internationales Interesse weckte. In mehr als 10 Jahren hat die Formation mit Stephan Crump und Marcus Gilmore ihre ganz eigene, faszinierende Ausdruckswelt kultiviert. Der Titel des neuen Albums suggeriert, dass Dinge aufgebrochen werden müssen, um zum Kern der Sache vorstoßen zu können.


Freddy und die wilden Wölfe.
Mit Rufus Beck.
Musik: Albert Roussel.
BR Klassik.
Für Kinder ab 5.
Freddy und die wilden Wölfe. Mit Rufus Beck. Musik: Albert Roussel. BR Klassik. Für Kinder ab 5.

Kinder-Neuheiten

Freund oder Feind?

Ein launiges Projekt des Bayerischen Rundfunks nach einer Idee von Katharina Neuschäfer. Der Elch Freddy schließt Freundschaft mit dem kleinen Wolf und das Abenteuer seines Lebens beginnt. Zur stimmungsvollen Musik von Albert Roussel erzählt der vielstimmige Rufus Beck fesselnd bis zum Schlußakkord dieses Wintermärchen, in dem aus Feinden Freunde werden.


1. Agostino Steffani: Niobe – Regina di Tebe. Stubbs/Gauvin/Jaroussky: Erato 2564634354. (3CD). 2. Franz Schubert: Winterreisen. Daniel Behle/Oliver Schnyder Trio: Sony 88883788232. 2 CD € 18,95. 3. Neujahrskonzert 2015. Zubin Mehta/WPh: Sony 888750302922. 2 CD €17,95. 4. Sonya Yoncheva: Paris, mon amour. Sony 88875017202. CD € 17,95. VÖ 13.2. 5. Sokolov - The Salzburg Recital. DG 4794342, 2 CD € 23,95.

Klassik-Neuheiten

Brokat, Samt und Seide

Dank Cecilia Bartolis Pionierarbeit mit dem Album „Mission“ hat das Schaffen des fast vergessenen Barockkomponisten Agostino Steffani wieder neue Aufmerksamkeit erhalten. Nun erschien bei Erato gleich eine komplette Oper über die Königin von Theben, die in dieser Einspielung betörend schön von Karina Gauvin gegeben wird, kontrastiert von einem furios auftrumpfenden Philippe Jaroussky. Paul O’dette und Stephen Stubbs leiten zusammen diese Studioeinspielung, der eine Aufführungsserie beim Bostoner Alte-Musik-Festival vorausging.


Großer Wurf

Daniel Behle ist ein gewissenhafter und sehr kompletter Künstler, der den von ihm dargebotenen Werken immer genau auf den Grund geht und sich keine Läßlichkeiten erlaubt. Seine Bearbeitung von Schuberts ‚Winterreise‘ für Klaviertrio überrascht mit einfühlsamen Klangfarben und pointierten Akzenten, die den Liedern eine zusätzliche Dimension verleihen. Wenn uns auch heute der Text zur Winterreise manchmal verzopft und antiquiert erscheint, erreicht der Sänger mit seiner natürlichen Diktion größtmögliche Präsenz, die dem Hörer die ‚schauerlichen Lieder‘ Schuberts näher bringen. Ein rundum überzeugender Wurf!


Alles Walzer!

Seit über 50 Jahren arbeitet Zubin Mehta schon mit den Wiener Philharmonikern zusammen. Da ist es kein Wunder, wenn auch beim diesjährigen Neujahrskonzert im Wiener Musikverein alles wie am Schnürchen lief und die Märsche, Walzer und Polkas nur so sprudelten und schnurrten. Ab 9. Januar erhältlich!


Bezwingende Intensität

Grigory Sokolovs Konzerte kommen immer wieder einer Offenbarung gleich. Den Glücklichen, die seinem Vortrag bei den Salzburger Festspielen 2014 lauschen durften, wurde ein einzigartiger Abend beschert. Sokolovs Debüt bei der Deutschen Grammophon hätte nicht gelungener ausfallen können.


Vielversprechend!

Sonya Yoncheva überraschte mehrfach als Einspringerin für Anna Netrebko und Kristine Opolais mit einer luxuriös und süffig klingenden, wohlausgeglichenen Sopranstimme, die ein bisschen an Angela Gheorghiu erinnert. Ihr Französisch auf dieser, der Stadt Paris gewidmeten CD, ist exquisit, ihre Phrasierung wunderschön. Vielversprechend!


1. Another day, another time: Celebrating the music of ‚Inside Llewyn Davis‘. Nonesuch 07559795621. 2 CD € 23,95. 2. Bavaria Vista Club - Soundtrack. Rough Trade 307.0094.2. CD € 18,95. 3. Katzenjammer: Rockland. Universal 4713782. CD € 18,95. 4. Coralie Clement La belle affaire Naive 832111 CD 18,95


Weltmusik-Neuheiten

Großes Kino, große Musik

Echt großes Kino haben die Coen-Brüder mit ihrem letzten Film ‚Inside Llewyn Davis‘ auf die Leinwand gebracht. Das Flair der Folk-Szene in den 60er Jahren wird hervorragend transportiert und man versinkt in einer vergangenen Epoche. Angeregt durch dieses Meisterwerk kamen Schauspieler und Musiker, die teilweise auch am Film beteiligt waren, zu einem Konzert im Rathaus von New York zusammen. Zahlreiche Musiker mit Bezug zur Folkmusic folgten der Einladung und gestalteten ein wahres Happening. Selbst, wenn man den Film (noch) nicht gesehen hat, wird die Platte begeistern – vorausgesetzt man mag diese Art der Musik.

Eine Empfehlung von Markus Kesenheimer, Abteilung Weltmusik.


Bayerisches Happening

Dies ist der Soundtrack zu einem gerade in den Kinos laufenden Film über die derzeitig besten und originellsten bayerischen Volksmusiker. Sie zeichnen sich aus durch Offenheit gegenüber anderen Kulturen und verkörpern trotzdem eine gewissen Bodenständigkeit, die den Charme der Bayern eben ausmacht und sind allesamt hervorragende Musiker. Mit von der Partie: Zwirbeldirn, Unterbiberger Hofmusik, Zwoastoa u.v.a.


Musikalischer Chiffon

In der Nachfolge bekannter französischer Interpretinnen wie Francoise Hardy und Jane Birkin macht Coralie Clement, die übrigens die Schwester von Benjamin Biolay ist, keine schlechte Figur. Es sind leichtfüßige Chansons, ein bisschen Jazz , ein bißchen Latino-Mix, hingehaucht wie eine Frühlingsbrise, charmant und easy to listen.


Powerfrauen

Die Norwegerinnen mit der unglaublichen Stilvielfalt machten schon mehrfach international auf sich aufmerksam. Das ist Folk-Rock durchsetzt mit Pop, Country,  Zigeuner- und Zirkusmusik und jeder Menge frischer Energie. Jede dieser talentierten Musikerinnen spielt mehrere Instrumente, so dass keine Langeweile aufkommt und ständig für Abwechslung gesorgt ist. In München am 20.3.15 in der Tonhalle.

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