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Pflege ab 50

Beauty-Journalistin Marina Jagemann ist DIE Fachfrau, wenn es ums Thema Anti-Aging geht. In unserem exklusiven Interview gibt sie ihr Wissen weiter.

Sie haben sich als Journalistin auf das Thema Anti-Aging spezialisiert und dazu ein eigenes Blogazine entwickelt (www.marinajagemann.com) . Worauf sollte man bei der Pflege mit zunehmendem Alter achten?

„Die Bedürfnisse der Haut verändern sich je nach Lebensphase. Schon ab 30 produziert die Haut zum Beispiel rund 30 Prozent weniger Fett als zehn Jahre zuvor. Die wasserspeichernden Kollagenfasern nehmen rapide ab und werden unelastischer. Dazu eine Zahl: Bereits ab 40 besitzt das Bindegewebe etwa 20 Prozent weniger Kollagenfasern als in der Jugend. Hört sich alles nicht so toll an, aber es gibt zum Glück für jedes Alter die maßgeschneiderten Beauty-Strategien.“

Wie sehen die aus?

„Immer wichtig ist die Prävention. Dazu gehört vor allem UV-Schutz. Nichts lässt uns nämlich schneller alt aussehen, als die Schäden, die durch Sonne entstehen. In jeder Lebensphase ist es außerdem wichtig, die Pflege auf den Hauttyp abzustimmen. Der ändert sich nicht nur durchs Älterwerden, sondern ist auch von äußeren Umständen abhängig. Im Winter ist die Haut meist trockener, in stressigen Phasen kann sie empfindlich reagieren.“

Was kann man speziell für die Haut ab 50 tun?

„In diesem Lebensjahrzehnt stellt sich das Hormonsystem um, die Haut wird spürbar trockener und ist nicht mehr so gut durchblutet. Falten und Pigmentstörungen werden sichtbar. Man kann aber sagen, dass es noch nie so viele attraktive 50-Jährige gab wie heute! Umfragen zeigen sogar, dass fast die Hälfte der Frauen sich jetzt attraktiver findet als mit 30 Jahren.“

Damit das so bleibt, was empfehlen Sie?

„Beim Thema Pflege von außen sind intelligente Wirkstoffe der Garant für glatte Wunder. Der Klassiker der Anti-Aging-Stoffe, die Hyaluronsäure erlebt gerade ein Revival. Immer mehr Unternehmen setzen auf den natürlichen Feuchtigkeitsmagneten, der Falten mildern und für einen frischen Teint sorgen soll. Auch Retinol ist einer der am längsten erforschte Wirkstoff, der erwiesenermaßen die Kollagenproduktion stärkt.“


Was sagen Sie zum Thema Phytohormone und Peptide?

„Soja zählt zu den best untersuchten Phytoöstrogenen, es soll ähnlich wirken wie das menschliche Hormon Östrogen. Pflanzliche Hormone füllen die Feuchtigkeitsdepots der Haut wieder auf, regen die Durchblutung an und mindern den Kollagenabbau. Peptide sind Eiweißabbau-Produkte. Sie bestehen aus Aminosäuren und sind Bausteine unseres Lebens. In Kosmetikprodukten schirmen Peptide die Haut vor Eindringlingen ab und fördern das Zellwachstum.“

Was halten Sie von dem Trend, das man Schönheit schlucken sollte?

„Das Thema Nutricosmetics spielt ja schon länger eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit Nahrungsergänzungsmitteln. Qualität und Quantität der Nahrung sind für Anti-Age-Experten seit jeher zentrale Punkte im Wettstreit mit der biologischen Uhr. Neu sind vor allem Kollagendrinks (z.B. „Yana“ von Image Skincare oder „Elasten“) sowie Beauty Shots in Form von Hyaluronsäure (z.B. „Regulat Beauty“). Der Hintergrund: Anders als von außen mit Seren und Cremes gelangen die Wirkstoffe über den Magen-Darm-Trakt in den Blutkreislauf – und von dort bis in die Lederhaut (Dermis). Hier sollen sie direkt zur Produktion von festigenden Kollagenfasern beitragen und die Haut dadurch straffen. Ich habe selbst gerade mit den Beauty Shots angefangen. Es ist aber noch zu früh, etwas über das Ergebnis zu sagen.“

Was halten Sie von Profi-Treatments?

„Die werden eigentlich immer wichtiger und glücklicherweise auch immer wirksamer. Man hat heute eine schier unüberschaubare Auswahl. Abgesehen von den Entwicklungen innerhalb der Ästhetischen Medizin gibt es auch bei der Kosmetikerin tolle neue Angebote. ‚Byonik’ ist zum Beispiel eine Kaltlaserbehandlung, bei der Hyaluron tief in die Haut eingearbeitet wird. Das funktioniert, weil die Zellen bei bestimmten Lichtfrequnezen Nährstoffe besonders gut aufnehmen. Die Behandlung sorgt für ein strafferes Hautbild und eine frische Ausstrahlung. Ein Thema für die Haut ab 50 ist auch die so genannte Hyperkeratose, womit die übermäßige Verhornung der oberen Hautschicht gemeint ist. Gute Erfahrungen gibt es mit regelmäßigen Peelings auf der Basis von Glycolsäure. Die wirken wie ein Kick auf die leider immer langsamer werdende Zellteilung.“

Und beim Thema Make-up?

„Mit einem schönen Make-up kann man ein paar Jahre wegzaubern, wenn man das möchte. Schichten besser vermeiden. Also eine Foundation wählen, die Feuchtigkeit spendet und selbst mattiert. Dann kann man auf Puder verzichten. Rouge in frischen Tönen hebt die Gesichtszüge an, wenn es vom oberen Wangenknochen schräg zu den Schläfen aufgetragen wird. Für den Lidschatten Töne wie Grau oder warmes Braun wählen, das lässt die Augen jünger wirken.“


Foto: Ines de la Fressange für L'Oreal Paris

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