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SA.AL & CO:Was Männer mögen

Jung, cool und mit besten Inhaltsstoffen ausgestattet, tritt SA:AL & CO aus Wien an, um den Männermarkt zu erobern. Gründer Istvan Laszloffy erzählt, wie es dazu kam.

Ein junger, cooler Mann. Wie kommt man da auf die Idee, „in die Beauty“ einzusteigen?

Weil Schrauben, Pumpen, Bremsen, Mode, Restaurants und Bars cool sind. Weil physische Produkte cool sind. Ich verstehe den Hintergedanken der Frage vollkommen, zumal man in den letzten Jahren den Eindruck erlangt hat, dass nur noch Tech cool ist und dann aber auch bitte aus Berlin und mit Venture Capital Investoren. Dass das unglaublich interessante Gebiete sind, gerade zum jeweiligen Zeitpunkt wo diese sehr dynamisch, voller Möglichkeiten und Entwicklung sind, sehe ich ein. Doch der Traum von der Selbständigkeit, denn ich immer gehegt hatte, war durch drei Voraussetzungen geprägt: Es sollte eine Endverbrauchermarke sein, es sollte ein physisches Produkt sein und es sollte jemand wie mich als Kunden ansprechen. Nur so konnte ich mir vorstellen etwas „wirkliches“ ins Leben zu rufen, etwas was durch intellektuelle und kreative Herausforderung sowie Leidenschaft geprägt ist, wohinter ich somit eindeutig stehen kann und wo es um die Selbständigkeit der Selbständigkeit halber und nicht um Gewinn oder Firmenverkauf geht. 



SA.AL & CO wurde per Crowfounding ins Leben gerufen. Erzählen Sie uns ein bisschen von dem spannenden Weg. Wie war es, als Sie gemerkt haben, dass Ihre Idee funktioniert?

Wir hatten die Formulierungen, das Design und die Überzeugung, etwas relevantes geschaffen zu haben, damals schon gehabt. Uns fehlten jedoch (1) unsere Freunde, die wir einbinden wollten um somit unsere erste Anhängerschaft zu schaffen, (2) Meinungen anderer, die wir in die letzte, signifikante Entwicklungsphase einfließen lassen wollten, zumal wir die Produkte in erster Linie unseren Vorstellungen nach konzipiert haben und so unser, uns ähnelnder, Freundeskreis ein idealer „Testmarkt“ darstellte, und (3) finanzielle Unterstützung, um unseren Vorstellungen treu bleiben und in unserer neuen Selbstständigkeit auch unabhängig bleiben zu können. Somit ging es an meinem 30. Geburtstag mit einer Launch Party in Wien los und verlief über ewig wirkende 60 Tage. Als das Ausmaß und die Großzügigkeit unserer Freunde und wiederum deren Freunde augenscheinlich wurde, zumal die meisten die Produkte nie in ihrer Hand hielten und sie sich Ihre Meinung so nur anhand der Bilder und Videos machen konnten, waren wir überwältigt und auch gerührt. Der Moment, wo wir unser Ziel erreichten, war gewaltig, aber so richtig einsickern, das unsere Idee nun Wirklichkeit wird und dann auch noch mit solch einem Auftakt, tat es dies erst ein-zwei Wochen nachdem die Kampagne zu Ende ging. Diese sich aufbauende Wucht ließ in Ihrer Intensität dann nicht mehr nach und gab uns den nötigen Mut und Anstoß, nicht nur einfach weiter zu machen, sondern noch höhere Ziele zu verfolgen. Eben das Gefühlt der Bestätigung in all seiner Pracht.



Ist SA.AL & CO mittlerweile Ihr Hauptbusiness oder sind Sie noch in anderen Bereichen tätig?

Ich bin und bleibe weiterhin im Familienunternehmen involviert, wo wir Mode- und Sporthandschuhe sowie Schuhkomponente für renommierte Marken aus vorwiegend Schweden, Japan, Deutschland, und Österreich herstellen. Der Hauptteil meiner Zeit und Energie fließt jedoch in SA.AL&CO, aber der Verantwortung und Aufgabe meiner Familie und den Unternehmen gegenüber bleibe ich treu. Es ist letztlich eine Frage der Gestaltung der Aufgaben und Organisation, auch wenn dies gegenwärtig doch äußerst dynamische Ausmaße annimmt.

Aus den Tiroler Bergen… werden die Produkte dort hergestellt, oder landet wirklich Tirol in den Tuben ?

Die Produkte werden im Ötztal, Tirol hergestellt und somit fließt regelrecht Bergquellwasser in die Tuben und Flaschen. Das macht die Produkte wirklich besonders, zumal das Wasser den größten Bestandteil der Produkte darstellt, und mit einem Produktstandort, der unserer Vorstellung der Naturnähe, zur optimalen Herstellung zertifizierter Naturkörperpflege, vollkommen gerecht wird. Die Menschen, die diese Produkte entwickeln und herstellen, haben aufgrund ihrer speziellen Nähe und Verbindung mit der Natur eine wahrlich außerordentliche Überzeugung und Integrität zum Thema hochwertiger, natürlicher Körperpflege entwickelt, was dem hohen Qualitätsanspruch der Produkte gerecht wird.



Wie entstand die Idee, die Produkte auf einfache Weise zu personalisieren?

Wie man sich die Entstehung einer solchen Idee eigentlich romantisiert vorstellt, nämlich durch eine lange, nächtliche Unterhaltung mit einem Freund, der in einer Brand Agency arbeitet und schon selbst Unternehmen aufgebaut hat. Es ging dabei darum, wie wir die Produkte und den jeweiligen Inhaber dieser noch mehr miteinander verbinden können. Die Entscheidung die Produkte durch eine individuelle Nummerierung der Tuben und Flaschen einmalig zu machen, inspiriert durch hochwertige Whiskey- und Gin Flaschen, stand damals schon fest. Das reichte uns aber noch nicht. Wir wollten den Austausch mit den Produkten nicht nur aufgrund der Qualität des Inhalts oder des Designs zu einem Erlebnis werden lassen, sondern noch einen weiteren Schritt gehen. Da kam die Idee, ein Feld zur Personalisierung zu machen, damit man einen Namen oder Slogan auf die Produkte schreiben kann, um eine Verbindung und somit täglich eine Erinnerung an eine erfolgreiche Wahl für diese Produkte zu erwecken. Halb im Ernst, fanden wir das auch nötig, zumal die Tragödie unserer Produkte darin liegt, dass der Großteil der Männer mit diesen im Halbschlaf interagiert und wir uns so insgeheime vorstellen, dass wir ein tägliches schmunzeln in den Kunden erwecken können.


Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Kriterien für eine moderne Männerpflege, die funktioniert?

Genau das: sie müssen funktionieren. Bei Männern geht es nicht um erfolgsversprechende, neue Inhaltstoffe oder Technologien – Männerpflege muss funktionieren, einfach nachvollziehbar hinsichtlich der Funktion und Verwendung sein und idealerweise sogar mehrere Zwecke gleichzeitig erfüllen können. Das schließt nicht aus, dass der Gebrauch dieser trotzdem ein Erlebnis sein soll, aber Männer definieren dies anders – das Erlebnis erreicht man durch den Duft, durch den Effekt auf der Haut und der haptischen und visuellen Wirkkraft der eleganten, einer höheren männlichen Ästhetik gerecht werdenden Verpackung.
Es gibt natürlich auch Männer, die spezielle Produkte suchen. Solche finden sie dann bei Marken, die sich auf spezielle Nischen eingerichtet haben (z.B. Bartprodukte) oder werden bei Unisex Linien fündig, die vorwiegend für Frauen konzipiert sind und eine breitere Auswahl und Vielfalt an Produkten und Verwendungen anbieten.
Wir wiederum bleiben uns auf jeden Fall treu und fokussieren uns auf eine Produktlinie, die unseren Vorstellungen einer hochwertigen Männerpflegelinie gerecht wird, die einfach aus den essentiellen Produkten besteht.

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